Anaphalis triplinervis - Perlkörbchen
Anaphalis triplinervis - Perlkörbchen
Das Perlkörbchen gehört zu den Stauden, die man gerne unterschätzt. Die Pflanze wirkt auf den ersten Blick schlicht, graugrünes, leicht filziges Laub, darüber silbrig-weiße Körbchenblüten. Doch im Spätsommer ist sie eine der zuverlässigsten Strukturpflanzen für trockene, vollsonnige Standorte. Die Horste bleiben kompakt, bauen sich mit der Zeit aber breit und stabil auf. In guten Jahren blüht sie bis in den Oktober hinein und hält selbst danach ihre zierenden Fruchtstände erstaunlich lange.
Sie mag keine Konkurrenz. Sobald es zu schattig wird oder andere Stauden ihr zu nahe kommen, zieht sie sich zurück. In offenen, steinigen Pflanzungen, Kiesbeeten, Steppenbereichen oder trockenen Freiflächen, zeigt sie dagegen, was sie kann: robust, standhaft, unempfindlich gegenüber Hitze und Wind. Staunässe verträgt sie nicht gut, besonders im Winter. Auf armen Böden bleibt sie am vitalsten, zu viel Nährstoff lässt sie weich und anfällig werden.
Die Pflanze ist langlebig, sollte aber etwa alle drei bis vier Jahre geteilt werden, bevor die Horste von innen vergreisen. Schnecken interessieren sich kaum für sie. Für Schnitt und Trockensträuße sind die stabilen Blütenköpfchen gut geeignet, ohne dass die Pflanze dadurch geschwächt wird.
Eine unaufdringliche, aber langfristig wertvolle Staude aus dem Himalaya, die gerade in reduzierten Pflanzbildern starken Charakter zeigt.
Blütenfarbe: silbrigweiss
Blütezeit: August - Oktober
Höhe: 20-30cm
Lichtverhältnisse: sonnig
Bodenverhältnisse: trocken, durchlässig
Familie: Asteraceae
Sonstiges: Schnittblume
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