Aquilegia vulgaris - Gemeine Akelei
Aquilegia vulgaris - Gemeine Akelei
Eine der bekanntesten heimischen Wildarten. Aquilegia vulgaris steht mit ihren anmutig nickenden Blüten und charakteristisch gekrümmten Spornen wie kaum eine andere Staude für den Frühsommer im Halbschatten. Ihre violettblauen Blüten erscheinen im Mai und Juni, oft überraschend vielfältig in Form und Farbe, denn die Art neigt zur Hybridisierung und versamt sich zuverlässig an zusagenden Standorten. So entstehen mit der Zeit individuelle, naturnahe Pflanzbilder.
Aquilegia vulgaris stammt ursprünglich aus lichten Laubwäldern und Gebüschen Europas und eignet sich ideal für halbschattige Gehölzränder oder naturnahe Gartenbereiche mit frischem bis mäßig trockenem Boden. Dort kommt sie am besten in lockeren Gruppen zur Geltung, verträgt aber auch etwas mehr Sonne, wenn der Boden ausreichend feucht bleibt. Einzeln ist sie mehrjährig aber kurzlebig, erhält sich jedoch durch Selbstaussaat langlebig im Bestand.
Die nickenden Blüten mit ihren langen Sporen bieten vor allem Hummeln mit langem Rüssel Zugang zum tief verborgenen Nektar. Kürzere Insektenarten bedienen sich oft als Nektardiebe, ein interessantes Phänomen, das im Naturgarten gut beobachtet werden kann.
Diese einheimische Wildstaude ist absolut pflegeleicht und kommt mit nährstoffarmen bis -reichen Böden gut zurecht. In der Fläche gepflanzt eignet sie sich zur sanften Verwilderung und im Beet bildet sie einen stimmungsvollen Frühsommerakzent. Ideale Partner sind Waldgräser, Farne oder andere heimische Frühblüher wie Geranium sylvaticum oder Luzula nivea.
Blütenfarbe: blauviolett
Blütezeit: Mai - Juni
Höhe: 60-80cm
Lichtverhältnisse: sonnig - halbschattig
Bodenverhältnisse: frisch
Familie: Ranunculaceae
Sonstiges: Insektenweide, heimische Wildstauden
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