Baptisia asutralis - Indigolupine
Baptisia asutralis - Indigolupine
Baptisia australis, die klassische Indigolupine, stammt aus den Prärien und offenen Waldsäumen Nordamerikas und gehört zu den robustesten Stauden dieser Klimaregion. Charakteristisch sind die tief reichenden, verzweigten Wurzeln, die die Pflanze erst nach einigen Jahren vollständig ausgebildet hat. Bis dahin wächst sie eher verhalten, später wird sie zu einem äußerst langlebigen, trockenheitsverträglichen Strukturgeber. Die dreizähligen, blaugrünen Fiederblätter bleiben den ganzen Sommer über attraktiv und nehmen im Hochsommer einen leicht blauen Ton an.
Die blauvioletten Schmetterlingsblüten erscheinen von Ende Mai bis Juni in lockeren, endständigen Trauben. Nach der Blüte entwickeln sich aufgeblasene, später fast schwarze Hülsenfrüchte, die über den Winter erstaunlich stabil bleiben und in Kombination mit Gräsern eine starke Strukturwirkung haben. Traditionell wurde die Art als Färberpflanze genutzt, der austretende Pflanzensaft oxidiert an der Luft blau.
Der Standort sollte vollsonnig und gut drainiert sein; sandige oder kiesige Böden sind ideal. Auch magere, trockene Flächen werden problemlos toleriert, solange im Winter keine Staunässe auftritt. Mit Hilfe von Knöllchenbakterien kann die Art Stickstoff fixieren und bleibt deshalb auch auf ärmeren Standorten vital. Umpflanzen ist aufgrund der tiefen Pfahlwurzel praktisch nicht möglich.
Im Garten eignet sich Baptisia australis besonders für sonnige Freiflächen, extensive Pflanzungen, Präriebeete oder trockene Naturgartenbereiche. Für Schnecken ist sie weitgehend uninteressant. Die Blüten und Samenhülsen sind für Insekten und Vögel wertvoll. Insgesamt eine Staude, die sich unter wärmeren, trockeneren Sommern eher bewährt als leidet.
Blütenfarbe: blauviolett
Blütezeit: Mai - Juni
Höhe: 100-120cm
Lichtverhältnisse: sonnig
Bodenverhältnisse: trocken - frisch
Familie: Fabaceae
Sonstiges: Fruchtschmuck, Insektenweide
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