Dianthus carthusianorum - Karthäuser-Nelke
Dianthus carthusianorum - Karthäuser-Nelke
Die Kartäusernelke ist eine der prägenden Blütenstauden trockener, nährstoffarmer Standorte. Ihre leuchtend purpurroten Blüten sitzen in lockeren Köpfchen auf schlanken, aufrechten Stängeln und stehen deutlich über dem schmalen, blaugrünen Laub. Trotz der relativ kleinen Einzelblüten besitzt sie eine überraschend gute Fernwirkung.
Sie blüht ausdauernd von Juni bis in den Spätsommer hinein und gehört zu den wichtigsten heimischen Wildstauden für Schmetterlinge und andere Insekten. Besonders Tagfalter nutzen sie intensiv als Nektarpflanze. Die Art ist kurzlebig, erhält sich aber zuverlässig durch Selbstaussaat, wenn der Standort stimmt.
Kartäusernelken bevorzugen vollsonnige, warme Lagen mit sehr durchlässigen, trockenen bis mäßig trockenen Böden. Ideal sind magere Kalk- oder Silikatböden, kiesige Substrate oder steppenartige Pflanzungen. Staunässe und nährstoffreiche Böden verträgt sie schlecht. Dort verliert sie an Standfestigkeit und Charakter.
Gärtnerisch ist Dianthus carthusianorum eine Schlüsselart für Trockenrasen-, Steppen- und Kiespflanzungen, für extensive Wiesen oder sonnige Gehölzränder. Sie lässt sich gut mit Gräsern wie Stipa, mit Salvia pratensis, Scabiosa oder anderen heimischen Trockenheitskünstlern kombinieren. Auch im Vordergrund naturnaher Rabatten wirkt sie ruhig und selbstverständlich.
Blütenfarbe: purpurrot
Blütezeit: Juni - September
Höhe: 30-50cm
Lichtverhältnisse: sonnig
Bodenverhältnisse: trocken, durchlässig
Familie: Caryophyllaceae
Sonstiges: Insektenweide, heimische Wildstaude
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