Fritillaria meleagris - Schachbrettblume
Fritillaria meleagris - Schachbrettblume
Kaum eine andere heimische Frühlingsblume besitzt so viel stille Anmut wie die Schachbrettblume. Ihre nickenden, glockenförmigen Blüten in Rosa-, Purpur- oder Weißtönen tragen das namensgebende Muster aus zarten, schachbrettartigen Flecken Über den schmalen, graugrünen Blättern wirkt sie fast wie gemalt.
Diese geschützte Wildstaude liebt frische bis feuchte Böden, wie man sie in Flussauen, an Teichrändern oder in extensiv gepflegten Feuchtwiesen findet. Im Garten gedeiht sie zuverlässig an sonnigen bis halbschattigen Standorten, wo der Boden nährstoffreich und möglichst dauerhaft durchfeuchtet ist. An geeigneten Stellen verwildert sie willig und bildet mit der Zeit zarte, natürliche Bestände.
Die Blütezeit liegt im April bis Mai. Nach der Blüte zieht die Pflanze rasch ein, ein typisches Verhalten vieler Geophyten. Ihre zarten Blüten werden auch von Hummeln und Wildbienen besucht, sie ist daher ein wertvoller Aspekt für naturnahe Pflanzungen im Frühling.
Fritillaria meleagris ist nicht nur botanisch interessant, sondern auch von kulturhistorischer Bedeutung: Bereits im 17. Jahrhundert war sie eine beliebte Zierpflanze in barocken Gärten. Heute ist sie als dauerhafte Gartenbewohnerin selten geworden und verdient umso mehr einen Platz in ökologisch gepflegten Gärten mit sensibler Gestaltung.
Blütenfarbe: rosapurpur oder weiss, schachbrettartig gemustert
Blütezeit: April - Mai
Höhe: 30-40cm
Lichtverhältnisse: sonnig - halbschattig
Bodenverhältnisse: frisch - feucht
Familie: Liliaceae
Sonstiges: Heimische Wildstaude, Insektenweide
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