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Hepatica nobilis - Leberblümchen

Hepatica nobilis - Leberblümchen

Was schreit mehr nach Vorfrühling als die ersten Blüten des Leberblümchens? Wenn der Wald noch licht ist und der Boden kaum erwärmt, erscheinen seine sternförmigen Blüten aus dem alten Herbstlaub, mancherorts noch begleitet von letzten Schneeresten. Kaum eine andere heimische Staude verkörpert den Übergang vom Winter zum Frühling so präzise.

Hepatica nobilis ist wintergrün und wächst langsam, aber dauerhaft. Die dreilappigen, ledrigen Blätter überdauern mehrere Jahre, schützen die Knospen und sorgen auch außerhalb der Blütezeit für Struktur. Zur Blütezeit im März und April erheben sich die Blüten knapp über dem Laub. Ihr Blau variiert je nach Standort und Witterung leicht, bleibt aber unverkennbar im Frühlingsgarten.

Ökologisch ist das Leberblümchen bemerkenswert. An sonnigen Tagen liefert es frühen Bestäubern wertvollen Pollen, vermehrt sich langsam über Samen, die von Ameisen verbreitet werden, und erreicht an geeigneten Standorten ein erstaunliches Alter. Einzelne Pflanzen überdauern Jahrzehnte, teils sogar Jahrhunderte.

Standörtlich bevorzugt Hepatica nobilis halbschattige bis schattige Lagen, frühlingshelle Gehölzbereiche sowie humose, kalkhaltige und gut durchlässige Böden. Staunässe wird schlecht vertragen, Trockenheit hingegen erstaunlich gut, sobald die Pflanze eingewachsen ist. Konkurrenzstarke Stauden oder dauerhafte Beschattung liegen ihr weniger.

Im Garten ist das Leberblümchen eine Staude für Menschen, die Zeit mitbringen und ihr Platz und Ruhe lassen. Unter Laubgehölzen, in Waldgärten oder am Gehölzrand entstehen mit den Jahren ruhige Bestände, die jedes Frühjahr zuverlässig wiederkehren.

Blütenfarbe: blau

Blütezeit: März - April

Höhe: 10-15cm

Lichtverhältnisse: halbschattig

Bodenverhältnisse: trocken-frisch

Familie: Ranunculaceae

Sonstiges: Insektenweide, heimische Wildstaude

Normaler Preis CHF 9.50
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