Die Sommer-Margerite ist eine dieser Stauden, die man nie erklären muss, sie funktioniert einfach. Klar gezeichnete, große Margeritenblüten mit strahlend weißen Zungenblüten und gelber Mitte stehen von Juli bis August auf stabilen, aufrechten Stängeln und bringen Ruhe, Licht und Ordnung ins sommerliche Staudenbeet.
Diese Sorte wächst horstbildend und erreicht je nach Standort etwa 80 bis 100 cm Höhe. Sie ist standfest, braucht keine Stütze und fügt sich mühelos in klassische Rabatten, Bauerngärten oder lockere Pflanzungen mit Gräsern ein. Als Schnittblume ist sie langlebig und unkompliziert, ein echtes Arbeitstier für Sommersträuße.
Die Sommer-Margerite bevorzugt sonnige Lagen mit gut durchlässigem, eher trockenem bis mäßig frischem Boden. Staunässe, besonders im Winter, ist der größte Feind und sollte konsequent vermieden werden. Auf nicht zu nährstoffreichen Böden bleibt der Wuchs kompakt und die Standfestigkeit hoch. Ein Rückschnitt nach der Blüte sorgt oft für einen zweiten Flor.
Die Sommer-Margerite geht auf die Kreuzung von L. vulgare, L. maximum, L. lacustre und Nipponanthemum nipponicum zurück, die Ende des 19. Jahrhunderts von Luther Burbank gezüchtet wurden. Sie ist eine bewährte Staude mit klarer Aussage. Wer sommerliche Blütenwirkung ohne Inszenierung sucht, findet hier genau das Richtige.