Pulsatilla vulgaris - Gewöhnliche Kuhschelle
Pulsatilla vulgaris - Gewöhnliche Kuhschelle
Die Gewöhnliche Kuhschelle, gehört zu den anmutigsten Frühblühern Europas und ist dabei mehr als nur schön. Sie ist Symbolpflanze der kalkreichen Trockenrasen und ein kostbares Relikt unserer Kulturlandschaft. Ihre glockenförmigen, violetten Blüten erscheinen oft schon im März und öffnen sich an sonnigen Tagen weit, während ihr zottiger Pelz sie vor Kälte und Austrocknung schützt.
Aus einer fein zerteilten Blattrosette schieben sich die nickenden Blüten empor, einzeln auf behaarten Stielen, später folgen die charakteristischen, silbrig glänzenden Samenstände, die wie kleine Windwesen über dem Garten tanzen. Einmal eingewurzelt, zeigt sich diese Wildstaude erstaunlich robust und langlebig, solange der Standort trocken, kalkhaltig und vollsonnig ist.
Besonders wirkungsvoll wirkt die Gewöhnliche Kuhschelle in Gruppen, etwa zusammen mit Adonis vernalis, Tulipa humilis oder Thymus praecox. Auch im Kiesbeet, Trockenhang oder Naturgarten findet sie mühelos ihren Platz. Ihre frühe Blüte macht sie zu einer wertvollen Nahrungsquelle für Wildbienen und Hummeln.
Früher in Volksheilkunde und Aberglauben gleichermaßen präsent, ist sie heute eine stark gefährdete Schönheit und jede Pflanzung ist ein kleiner Beitrag zum Erhalt unserer floristischen Vielfalt.
Blütenfarbe: violett
Blütezeit: April - Mai
Höhe: 10-30cm
Lichtverhältnisse: sonnig
Bodenverhältnisse: trocken - frisch, durchlässig
Familie: Ranunculaceae
Sonstiges: Insektenweide
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