Salvia ringens - Olymp-Salbei
Salvia ringens - Olymp-Salbei
Salvia ringens stammt aus den Bergregionen des Balkans, unter anderem vom Olymp. Dort wächst er auf felsigen Wiesen, in lichten Gehölzen und steinigen Hängen, oft in 500 bis 1’900 m Höhe. Das prägt ihn: volle Sonne, Hitze, Trockenheit und im Winter durchaus auch Kälte.
Er bildet eine kompakte, bis etwa 30 cm breite Blattrosette. Die Blätter sind graugrün überhaucht, mit leicht runzliger Struktur. Am Grund verholzt die Pflanze mit den Jahren etwas.
Im Sommer schieben sich kräftige, teils blau bereifte Stängel weit über das Laub hinaus, je nach Standort 60 cm bis deutlich über 1 m. Oben sitzen locker angeordnete Quirle mit wenigen, dafür auffallend großen Einzelblüten in violett- bis leuchtendblau, mit heller Zeichnung auf der Unterlippe. Der Name „ringens“, den Rachen aufsperrend, passt, denn die Blüten wirken weit geöffnet.
Im Garten mag er es vor allem sehr sonnig, durchlässig, eher mineralisch und keine Staunässe oder fetter Boden. In Kiesbeeten, Steinanlagen oder trockenen Freiflächen fühlt er sich wohl und ist Salbei mit fantastischer wirkung.
Trotz seiner Herkunft ist er erstaunlich winterhart, denn entscheidend ist nicht die Kälte, sondern die Drainage.
Blütenfarbe: violett bis blau
Blütezeit: Juli - August
Höhe: 60-120cm
Lichtverhältnisse: sonnig
Bodenverhältnisse: trocken, durchlässig
Familie: Lamiaceae
Sonstiges: Insektenweide
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