Sternbergia lutea - Herbst-Goldbecher
Sternbergia lutea - Herbst-Goldbecher
Wenn im Garten die meisten Stauden verblüht sind und sich das Jahr allmählich neigt, erscheint Sternbergia lutea mit einer Leuchtkraft, die an Spätsommersonne erinnert: Leuchtend goldgelbe, krokusähnliche Blüten öffnen sich oft schon mit den ersten kräftigen Herbstregen. Anders als echte Krokusse trägt der Herbst-Goldbecher jedoch sechs Staubblätter, ein kleiner botanischer Hinweis auf seine Zugehörigkeit zu den Amaryllisgewächsen.
Die Art stammt aus den trockenen Regionen des Mittelmeerraums bis nach Westasien, wo sie sonnige Felsfluren, Weideflächen und Garigues besiedelt. Entsprechend liebt sie auch im Garten gut drainierte, eher magere und sonnig-warme Standorte, etwa vor Mauern, im Steingarten oder in Kiesbeeten. Wichtig ist ein trockener Sommerstandort, denn nur dann setzt die Blühfreude zuverlässig ein.
Die 10–30 cm hohen Pflanzen treiben ihre linealischen, oft grau-grünen Laubblätter zusammen mit den Blüten im September bis Oktober. Im Laufe des Winters ziehen sie sich wieder zurück.
Besonders stimmungsvoll wirkt Sternbergia lutea in kleinen Gruppen zwischen trockenheitsliebenden Stauden wie Teucrium chamaedrys, Dianthus carthusianorum, Salvia officinalis oder Thymianpolstern.
Blütenfarbe: goldgelb
Blütezeit: September - Oktober
Höhe: -10cm
Lichtverhältnisse: sonnig - halbschattig
Bodenverhältnisse: trocken - frisch, durchlässig
Familie: Amaryllidaceae
Sonstiges: Insektenweide
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